Donnerstag, 3. Oktober 2013 keine Kommentare.

© PacoRomero - istockphoto Neueste Forschungen haben es gezeigt: Posaune spielen steigert die kognitiven Fähigkeiten und die Fähigkeit auf Fehler zu reagieren.

Diese tollen Vorteile der Gehirnbildung gelten nicht nur für Profis, sondern auch für Anfänger und Fortgeschrittene Musiker. Und – ja es ist wirklich so – nicht nur für Posaunisten, sondern auch für alle anderen Instrumentalisten.

Die Studie von Dr. Ines Jentsch der Universität St Andrews, UK, verglich die kognitiven Fähigkeiten von Musikern und Nicht-Musikern. Als ein Ergebnis stellte sie fest, dass das erlernen eines Instruments auch den geistigen Verfall beim Älterwerden verlangsamen oder gar verhindern kann.

Im Fachmagazin Neuropsychologia wurden diese Ergebnisse erstmals veröffentlicht. Besonderes Augenmerk fiel dabei auf die Fähigkeiten die bei öffentlichen Auftritten erlernt werden.

Während der Auftritten vor Publikum muss ein Musiker ständig korrigieren: kontinuierliche Überwachung des Spiel und schnelle Anpassungen der  Bewegungen sind dabei nötig um Fehler zu vermeiden.

Die psychologischen und mentalen Vorzüge ein Instrument zu lernen, wurde schon in früheren Studien gezeigt. Das Hauptaugenmerk dieser Studien war zumeist die verbesserte Reaktionsfähigkeit und die Fähigkeit sich besser konzentrieren zu können.

“Die Ergebnisse dieser Studien zeigen, dass höhere musikalische Ausbildung auch zu effizienterer Informationsverarbeitung im allgemeinen führt (durch schnellere Geschwindigkeit beim Lösen der Aufgaben ohne Kompromiss in der Genauigkeit).

Die neue Studie bestätigt diese früheren Berichte, die einen positiven Zusammenhang zwischen mentalem Tempo und musikalischen Fähigkeiten zeigen,” sagt Dr. Jentzsch. Diese Studie konzentriert sich im Gegensatz dazu auf Amateure statt professionelle Musiker, und zeigt dass sich auch eine “moderate musikalische Aktivität” positiv auf die kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt.

Die Studie weist leider auch darauf hin, dass “in Zeiten wirtschaftlicher Not oft die Mittel für die Musikerziehung von Kindern als erstes gekürzt werden”. Das ist laut Dr. Jentzsch besonders besorgniserregend da dass musizieren starke positive Auswirkungen auf unsere körperlichen und geistigen Funktionen haben kann online purchase viagra. Besonders bei Kindern.

30.9.2013, the Independent [Bild: © PacoRomero – istockphoto]

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Ganzer Artikel in der Neuropsychologia (in Englisch)

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